Mittwoch, 3. März 2010
Fluchtgedanken
Flucht.
Das bedauerliche daran ist, wie wenig Möglichkeiten ich im Moment sehe. Das heißt nicht das es keine gibt- aber ich muss sie erst aufspüren.
Der kurzfristige Weg, den ich im Moment gehe, heißt durchhalten. Durchhalten bis September. Und dann- raus hier. 10 Monate ans andere Ende der Welt.
Das hält mich im Moment am Leben. Es lässt mich jeden Morgen aufstehen. "Es ist bald vorbei.". Mehr braucht es nicht, damit ich weitermache.
Und danach? Ich mache mir keine Gedanken darum. Oder zumindest versuche ich so zu tun, als sei es so.
10 Monate Freiheit. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. 6 Monate noch bis dahin. Ich werde die Tage zählen.
Der Rest wird sich ergeben. Und ausnahmsweise ist diese Hoffnung echt. Zumindest im Moment.
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